Youth for Exchange and Understanding: Netzwerktreffen in Brüssel

Ade­line, eine unser­er Ref­er­entin­nen für Inter­na­tionales, hat vom 10. bis 12. Sep­tem­ber 2021 am span­nen­den und anspruchsvollen Work­shop „Strate­gic Plan­ning Con­sul­ta­tions“ in Brüs­sel teilgenom­men. Die Ver­anstal­tung wurde von unser­er Dachor­gan­i­sa­tion „YEU” (Youth for Exchange and Under­stand­ing) organ­isiert.

YEU arbeit­et in den The­men­bere­ichen Frieden, Ver­ständ­nis und Zusam­me­nar­beit und ist eine europäis­che Plat­tform, die durch ihren inter­ak­tiv­en und päd­a­gogis­chen Ansatz sowie durch ein inter­na­tionales Net­zw­erk junge Men­schen in Europa zusam­men­bringt. Die Soli­ju­gend ist seit Ende 2019 Teil der YEU.

Die Ver­anstal­tung diente dazu, weit­ere Mit­glieder miteinan­der zu ver­net­zten. Unser Ker­nan­liegen hat­te zwei Ziele: 1.) Eval­u­a­tion der dig­i­tal­en und inter­na­tionalen Jugen­dar­beit in Zeit­en der Coro­na-Pan­demie und 2.) Entwick­lung neuer Konzepte zur Verbesserung der Zusam­me­nar­beit inter­na­tionaler Part­ner.

Die von YEU aufgestellte Agen­da ermöglichte es, konkrete Verbesserun­gen und Konzepte her­auszustellen. Zusam­men mit 32 Teilnehmer*innen aus 12 ver­schiede­nen Län­dern hat Ade­line konkrete Vorschläge für die vier strate­gis­chen Pri­or­itäten des YEU-Net­zw­erkes für die Jahre 2022–2025 for­muliert (1.) non-for­male Bil­dung, 2.) Jugen­dar­beit, 3.) inte­gra­tive Gesellschaften und 4.) Stärkung inter­na­tionaler Jugen­dor­gan­i­sa­tio­nen).

Am ersten Tag wur­den die vier fol­gende Fra­gen in unter­schiedlichen Arbeit­sphasen bear­beit­et:

  • Welche spez­i­fis­chen Pri­or­itäten sind für eure Organ­i­sa­tion wichtig?
  • An welchen The­men sollte die YEU arbeit­en, um den Pri­or­itäten eur­er Organ­i­sa­tion näherzukom­men?
  • Was sollte die YEU tun, um die Arbeit eur­er Organ­i­sa­tion auf europäis­ch­er Ebene zu ergänzen?
  • An welchem „Wow”-Thema sollte die YEU arbeit­en?

Im Vorder­grund stand die Entwick­lung stärk­er­er Kapaz­itäten für jegliche Art von Ver­anstal­tun­gen und Sem­i­naren sowie inno­v­a­tiv­er Unter­stützungsmech­a­nis­men. Dabei wur­den die Schw­er­punk­te der inter­na­tionalen Jugen­dar­beit vor dem Hin­ter­grund ein­er weltweit­en Pan­demie in den Fokus gerückt.

Am zweit­en Tag umfasste die Diskus­sio­nen fol­gende The­men: jährliche YEU-Ver­anstal­tun­gen; wie man neue Organ­i­sa­tio­nen an Bord holt; Verbesserung der all­ge­meinen Kom­mu­nika­tion; das YEU-Gebühren­sys­tem.

Viele Mit­glieder haben unter anderem auf die Notwendigkeit hingewiesen, das europäis­che Net­zw­erk intern zu stärken. Die Konzepte des „Online Speed Dat­ings“ oder der monatlichen „Hap­py Hours“ kön­nten beispiel­sweise die Möglichkeit bieten, neue und alte Mit­glieder über Entwick­lun­gen auf dem Laufend­en zu hal­ten.

Wie es bei inter­na­tionalen Tre­f­fen üblich ist, bieten Pausen und gemein­same Mahlzeit­en einen ide­alen Raum, um sich zu ver­net­zen und sich über aktuelle Pro­jek­te auszu­tauschen. Ade­line kon­nte sich als Vertreterin der Soli­ju­gend mit Akteur*innen der fol­gen­den Organ­i­sa­tio­nen ver­net­zen und über eine mögliche Zusam­me­nar­beit aus­tauschen: „No Excuse Slove­nia“, „Insti­tute of Ukran­ian Stud­ies”, „Unit­ed Soci­eties of Balka­ns” aus Griechen­land und „Civ­il Life Asso­ci­a­tion” aus der Türkei.

Für weit­ere Details zu den Ergeb­nis­sen laden wir euch ein, den von YEU her­aus­gegebe­nen Bericht des Woch­enen­des zu lesen (Englisch).