Gruppenfoto der Teilnehmenden, die in die Kamera winken.
YEU-Vollversammlung in Brüssel

Am 6. und 7. Dezem­ber fand in Brüs­sel die diesjährige Vol­lver­samm­lung von Youth for Exchange and Under­stand­ing (YEU) statt. Die Soli­ju­gend war durch Pas­cal Kieper vertreten und brachte die Per­spek­tiv­en des Ver­ban­des aktiv in die europäis­chen Diskus­sio­nen ein.

Die Vol­lver­samm­lung begann mit ein­er Ken­nen­lern­runde der teil­nehmenden Organ­i­sa­tio­nen sowie einem Rück­blick auf die Arbeit von YEU im ver­gan­genen Jahr. Anschließend wurde das Wahlsys­tem erläutert: Vollmit­glieder ver­fü­gen über drei Stim­men, assozi­ierte Organ­i­sa­tio­nen über eine Stimme. Der Soli­ju­gend wur­den zusät­zlich die Stim­men von CGE Erfurt sowie der WE Organ­i­sa­tion aus den Nieder­lan­den über­tra­gen. Dadurch kon­nte sie sich maßge­blich an den Abstim­mungen beteili­gen, unter anderem zur Auf­nahme neuer Mit­glieder, zum Auss­chluss inak­tiv­er Organ­i­sa­tio­nen und zu organ­isatorischen Fra­gen für die zukün­ftige Aus­rich­tung des Netzwerks.

Ein weit­er­er Schw­er­punkt lag auf den Bericht­en des YEU-Vor­stands sowie auf dem inten­siv­en Aus­tausch zu Eras­mus+. Dabei wur­den sowohl Chan­cen als auch beste­hende Her­aus­forderun­gen in der inter­na­tionalen Jugend­bil­dungsar­beit offen disku­tiert. Die Mit­glied­sor­gan­i­sa­tio­nen tauscht­en sich über prak­tis­che Lösungsan­sätze aus und entwick­el­ten gemein­same Ideen, um Pro­jek­te auch unter schwieriger wer­den­den Rah­menbe­din­gun­gen erfol­gre­ich umzusetzen.

Am zweit­en Tag stand ein World-Café-For­mat im Mit­telpunkt. Disku­tiert wurde, wie die Mit­glied­sor­gan­i­sa­tio­nen die Arbeit von YEU unter­stützen kön­nen, welchen Mehrw­ert YEU für die eigene Ver­band­sar­beit bietet und mit welchen Krisen und Prob­le­men Jugen­dor­gan­i­sa­tio­nen aktuell kon­fron­tiert sind. Deut­lich wurde, dass die Soli­ju­gend gemein­sam mit YEU die inter­na­tionale Kom­mu­nika­tion und Zusam­me­nar­beit weit­er stärken kann. Gle­ichzeit­ig bietet sie dem Net­zw­erk neuen Input und neue Ideen für gemein­schaftliche Aktio­nen und Projekte.

Offen benan­nt wur­den auch struk­turelle Her­aus­forderun­gen, die viele Organ­i­sa­tio­nen betr­e­f­fen. Dazu zählen ins­beson­dere die sink­ende Zahl ehre­namtlich Engagiert­er sowie die steigen­den Kosten für Schu­lun­gen, inter­na­tionale Begeg­nun­gen und Aktio­nen. Diese Entwick­lun­gen machen eine enge europäis­che Zusam­me­nar­beit, den Aus­tausch von Ressourcen und die strate­gis­che Nutzung von Förder­pro­gram­men umso wichtiger.

Die YEU-Vol­lver­samm­lung in Brüs­sel zeigte ein­mal mehr, welchen hohen Stel­len­wert europäis­che Net­zw­erke für die Jugend­ver­band­sar­beit haben. Sie schaf­fen Räume für Aus­tausch, gemein­same Lösungsan­sätze und nach­haltige Koop­er­a­tio­nen über Län­der­gren­zen hin­weg. Die Teil­nahme der Soli­ju­gend unter­stre­icht den Anspruch, Jugend­poli­tik und Jugend­bil­dungsar­beit aktiv auf europäis­ch­er Ebene mitzugestalten.