Gruppenfoto der Teilnehmenden. Sie stehen auf einer Wiese und winken in die Kamara
Pfingsttreffen und Juleica-Grundausbildung 2024: Ein Wochenende voller Spaß, Lernen und Teamgeist in Walldürn

Vom 17. bis 20. Mai 2024 fan­den unser tra­di­tionelles Pfin­gstr­e­f­fen und unsere jährliche Jugendleiter*in-Ausbildung in der Jugend­her­berge Walldürn statt. Nach der Begrüßung alter Fre­unde und einem ersten Ken­nen­ler­nen neuer Gesichter ging es erst ein­mal – typ­isch Jugend­her­berge – ans Bet­ten­machen. Der erste Abend war für die Teil­nehmenden des Pfin­gst­tr­e­f­fens ein­er stau­re­ichen Anreise schnell been­det – doch für unsere Jule­ica-Gruppe stand am Fre­itagabend bere­its einiges auf der To-do-Liste: Bis 22:00 Uhr waren sie mit den ersten Auf­gaben dieses Woch­enen­des beschäftigt.

Für die Kinder begann das Pro­gramm am Sam­stag­mor­gen nach der offiziellen Begrüßung mit dem Besuch des Hal­len­bades in Bad Mer­gen­theim. Mit Wasser­spie­len im Eltern-Kind-Bere­ich und über 30 km/h auf der 94 Meter lan­gen Rutsche war für reich­lich Sport und Spaß gesorgt. Wer noch nicht genug hat­te, kon­nte nach dem aus­giebi­gen Plantschen nach­mit­tags zwis­chen Basteln, Tis­chten­nis, Tis­ch­kick­er, Fußball oder Vol­ley­ball wählen, bevor nach dem Aben­dessen das beliebte Pfin­gstr­e­f­fen-Quiz die Köpfe mit knif­fe­li­gen Fra­gen zum Rauchen brachte und im Untergeschoss das Tanzbein in der Dis­co geschwun­gen wurde.

Unsere Jugendbildungsreferent*innen Géral­dine und Tilmann hat­ten während­dessen gemein­sam mit den ange­hen­den Jugendleiter*innen die The­men der ver­schiede­nen Aus­bil­dungsmod­ule zu bear­beit­en. Auf der Agen­da standen unter anderem die geset­zlichen Grund­la­gen der Kinder- und Jugen­dar­beit, die Pla­nung und Organ­i­sa­tion von Maß­nah­men und die Rolle als Grup­pen­leitung. Zum ersten Mal hat 2024 ein Teil der Jule­ica-Grun­daus­bil­dung online in der Soli-Acad­e­my stattge­fun­den, der gemein­samen Blend­ed-Learn­ing-Plat­tform von RKB und Soli­ju­gend. Dadurch kon­nte der Präsen­zteil um einen Tag verkürzt wer­den, sodass kein Teil­nehmender sich einen Tag Urlaub nehmen oder von der Schule freis­tellen lassen musste. Dieses Konzept soll auch in Zukun­ft beibehal­ten wer­den, um ehre­namtlich Engagierten den Weg zur Jule­ica zu erleichtern.

Teilnehmende des Juleica-Grundkurses sitzen auf Stühlen in einem Seminarraum und arbeiten

Am Son­ntag ging es für unsere Pfin­gst­tr­e­f­fen-Gruppe dann weit­er zum „Histotainment“-Park Adven­ton. Das rund sieben Hek­tar große Gelände ist ein Muse­umspark, in dem ein mit­te­lal­ter­lich­es Dorf nachge­baut wurde. Die Kinder und Jugendlichen erhiel­ten dort einen kurzweili­gen und spielerischen Ein­blick in den dama­li­gen, harten Leben­sall­t­ag. Doch auch nach diesem ereignis­re­ichen Nach­mit­tag war das Pro­gramm noch nicht zu Ende: Auch dieses Jahr gab es eine ner­venkitzel­nde Nacht­wan­derung mit der einen oder anderen gruseli­gen Überraschung.

Am Mon­tagvor­mit­tag hieß es dann schon wieder: Zim­mer räu­men und Gepäck ver­laden. Anschließend über­nah­men die ange­hen­den Jugendleiter*innen die Pfin­gst­tr­e­f­fen-Gruppe und kon­nten mit den Kindern und Jugendlichen umset­zen und aus­pro­bieren, was sie zuvor im Rah­men der Jule­ica-Aus­bil­dung gel­ernt hat­ten. An den vor­bere­it­eten Sta­tio­nen lock­ten unter anderem das beliebte Chaos-Spiel, Ulti­mate-Fris­bee und aller­lei kleinere Kraft- und Geschicklichkeitswettbewerbe.

Kinder beim Tauziehen auf dem Pfingsttreffen

Bevor es wieder nach Hause ging, stand im Anschluss ein let­zter Punkt auf dem Pro­gramm: Die Sieger*innen des Quiz und der Turniere wur­den verkün­det – und natür­lich auch entsprechend mit Medaillen geehrt.