Klimaschutz geht durch den Magen

Das Sem­i­nar “Kli­maschutz geht durch den Magen” vom 17.02. — 18.02. war ein ganz beson­der­er Genuss. Zwei Tage voller Lecker­bis­sen für Hirn und Magen — gesund, nach­haltig und kom­plett fleis­chfrei.

Für die neun Teil­nehmerIn­nen des Sem­i­nars gab es aller­hand zu erfahren, zu schmeck­en und zu erleben. Gemein­sam haben wir gel­ernt, dass die Pro­duk­tion von Fleisch Rohstoffe ver­braucht, den CO2-Ausstoß erhöht und das sind unter anderem Haup­tur­sachen für glob­ale Umwelt­prob­leme wie Kli­mawan­del, Müll­berge und Arten­ster­ben. Aber auch die Tier­hal­tung ist ver­ant­wortlich für den Kli­mawan­del. Nutztiere müssen schlißlich auch ernährt wer­den und dadurch wächst der Bedarf an Ack­er­flächen und Wass­er um ein Vielfach­es.

Kli­mawan­del kurz erk­lärt: Der Anstieg der Konzen­tra­tion von CO2 (und ander­er Treib­haus­gase) in der Atmo­sphäre ver­stärkt den natür­lichen Treib­haus­ef­fekt, bei dem vere­in­facht aus­ge­drückt ein­fal­l­ende Son­nen­strahlen absorbiert und in Wärme umge­wan­delt wer­den. Erhöht sich die Konzen­tra­tion der Treib­haus­gase in der Erdat­mo­sphäre, erhöht sich eben­falls die Absorp­tion der ein­fal­l­en­den Sonnene­in­strahlung. Gle­ichzeit­ig wird die Wärme­ab­strahlung ins Weltall ver­min­dert. Die Folge: es wird wärmer auf der Erde. (Quelle: Der Men­sch als Kli­maverän­der­er, in: Bun­deszen­trale für poli­tis­che Bil­dung: Dossier, Kli­mawan­del.)

Aber was kannst du tun, wenn du nicht kom­plett auf Fleisch verzicht­en möcht­est? Bewusst damit umge­hen! Ein oder zwei Tage mehr pro Woche auf Fleisch und Wurst verzicht­en. Außer­dem gibt es viele leckere veg­e­tarische Alter­na­tiv­en, und informiere dich über die Herkun­ft des Fleis­ches — stammt es aus der Region? Wurde es in Massen­tier­hal­tung pro­duziert?