In Gedenken an Maritta Stiefel

Mit Trauer mussten wir fest­stellen, dass unser langjähriges Mit­glied Marit­ta Stiefel mit 73 Jahren am 21. Feb­ru­ar 2020 von uns gegan­gen ist. Diese Nachricht hat uns im RKB und in der Soli­ju­gend sehr bestürzt.

Marit­ta hat mit 4 Jahren bere­its Roll­sport gemacht, damals noch im RRV 1908 e. V. in Bad Friedrichshall. Später war sie dann Mit­glied im „Jugend für Sol­i­dar­ität Karl­sruhe e. V.“ und auch im „RMSC Karl­sruhe“. In let­zterem war sie lange Zeit als Trainer­in für Rad­ball und Rad­po­lo engagiert.

Auch im außer­sportlichen Bere­ich war sie sehr für die Soli­ju­gend engagiert und hat in Karl­sruhe, zusam­men mit dem kür­zlich ver­stor­be­nen Erwin Ruf, viele inter­na­tionale Jugend­begeg­nun­gen, unter anderem mit Marokko, Tune­sien und Rus­s­land, organ­isiert und betreut.

Des Weit­eren hat sich Marit­ta sehr für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche aus Karl­sruhe stark gemacht. Sie hat damals den Vere­in „Sol­i­dar­ität­sju­gend Karl­sruhe-Hohen­wet­ters­bach e. V.“ (heute „Jugend für Sol­i­dar­ität e. V.) mit Erwin Ruf zusam­men mit­ge­grün­det und dort für sozial schwache Jugendliche unter anderem Freizeit­en (vor allem in der Jugend­freizeit- und Bil­dungsstätte Baer­en­thal) sowie Hausauf­gaben­hil­fe organ­isiert. Marit­ta hat sich seit der Grün­dung und bis zum Schluss sehr stark für diese Jugendlichen einge­set­zt.

Bei Sem­i­naren und Lehrgän­gen, sowie zu den Lan­desju­gend­ta­gen in Baden war Marit­ta immer anwe­send und hat sich sehr engagiert und alle Hil­fen für „ihre Kids“ in Anspruch genom­men. Jahre­lang kam Marit­ta mit ihren Jugendlichen zu den Pfin­gst­freizeit­en und nahm mit ihnen an inter­na­tionalen Jugend­lagern teil. Ihre Kinder und Enkel sind mit diesen Begeg­nun­gen „groß“ gewor­den.

Es ist ihr in den let­zten Jahren sehr schw­er gefall­en, dass sie bei diesen Freizeit­en gesund­heitlich nicht mehr mit­fahren kon­nte. Sie hat somit alle Aktiv­itäten auf Face­book mit ver­fol­gt und sich so informiert. Ihr Mot­to war immer: „Wenn Ein­er für den Anderen ste­ht, dass nen­nt man Sol­i­dar­ität“. Sie hat den Leit­spruch unseres Ver­ban­des verin­ner­licht und danach gelebt.

Wir wün­schen ihren Ange­höri­gen unser aufrichtiges Beileid und viel Kraft in dieser schw­eren Zeit. Marit­ta wird uns mit ihrer Lei­den­schaft und uner­müdlichen Engage­ment fehlen.