
Sich mit Orten nationalsozialistischer Verbrechen auseinanderzusetzen, ist herausfordernd – aber notwendig. Gerade in einer Zeit, in der Antisemitismus und menschenfeindliche Positionen wieder offen sichtbar werden, stellt sich die Frage, wie wir aus der Geschichte lernen und Verantwortung für unser Handeln heute übernehmen können.
Am Wochenende vom 17.–19.04. laden wir zu einem begleiteten Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau ein. Wir starten am Freitagabend mit einem Vorbereitungsworkshop in der Jugendherberge Dachau (Max-Mannheimer-Haus), um uns inhaltlich und emotional vorzubereiten. Am Samstag erwartet uns ein geführter Rundgang über das Gelände der ehemaligen Konzentrationslageranlage: An authentischen Orten setzen wir uns mit den Strukturen und dem Alltag im Lager auseinander – begleitet durch qualifizierte Referent:innen der Gedenkstätte. Die Führung ist eingebettet in vorbereitende und nachbereitende methodische Elemente, die helfen, das Erlebte zu vertiefen und zu reflektieren.
Der Samstagnachmittag steht ganz im Zeichen der Übertragung ins Heute: Was nehmen wir mit für unsere tägliche Arbeit im Verband? Wie stärken wir die Prävention von Antisemitismus in unseren Gruppen und Projekten? Gemeinsam wollen wir konkrete Schritte und Strategien entwickeln. Das Seminar endet am Sonntag nach einer Reflexionsrunde gegen 12 Uhr.
Ort: Jugendherberge Dachau (Max-Mannheimer-Haus)
Datum: 17.–19.04.2026
Preis: 50 EUR für Mitglieder, 100 EUR für Nichtmitglieder, inkl. Übernachtung und Verpflegung.
Anmeldefrist: 13. Februar
Hinweise: Teilnahme ab 14 Jahren
Anmeldung unter: solijugend.de/anmelden
Foto: Guido Radig/CC BY 3.0