Trialog 4.0 – Der Austausch geht in die nächste Runde

 

Zu Beginn dieses Jahres wurde das zwischen unseren Partnerorganisationen „Zavod Horus“ (Slowenien) und „Youth for United Europe“ (Kosovo) sowie der Solijugend Bayern angelegte Projekt Trialog 4.0 gestartet; Projektträger ist dieses Mal die Solijugend Deutschlands.

Aufbauend auf den Erfahrungen seit 2014 mit dem damaligen Ziel, vor allem den Jugendaustausch zwischen den drei genannten Ländern voranzutreiben, soll es nunmehr speziell darum gehen, für Jugendliche ein Angebot von grenzüberschreitenden Hospitationen und europäischen Freiwilligendiensten zu schaffen. Hierbei ist die Einrichtung von lokalen Infozentren in den jeweiligen Partnerstrukturen ein wichtiger Bestandteil, um Informationen über die Jugendarbeit in den anderen Ländern weitergeben zu können und Teilnehmer*innen für die Freiwilligenprogramme anzusprechen.

Zur weiteren Stärkung des Austauschs zwischen den Organisationen sollen auch trilaterale Jugendbegegnungen (wie z.B. die Teilnahme bei den kommenden 54. internationalen Jugendbegegnungen) in dem bis 2019 aufgelegten und mit Mitteln aus dem Innovationsfond des Bundesjugendministeriums geförderten Projektes einen festen Bestandteil bilden.

Leider ist unsere bisherige slowenische Partnerorganisation jedoch dabei, sich aus internen Gründen aufzulösen und fällt damit auch als Projektpartner weg. Aus diesem Grund haben wir noch im Herbst über unser bestehendes Netzwerk Kontakt mit einer lokalen Pfadfinder*innengruppe aufgenommen, welche die Rolle im Trialog 4.0 von slowenischer Seite gerne einnehmen würde.

Die Solijugend hat nach einem ersten Ortstermin in Bled bzw. Jesenice, am Fuße der Julischen Alpen und unweit der österreichischen Grenze gelegen, beschlossen, die Ortgruppe aus Breznica vom Združenje slovenskih katoliških skavtinj in skavtov (ZSKSS) als Projektpartner ins Boot zu holen.

Und so wird es nun mit konkreten Planungen zur Einrichtung der Infozentren sowie der Konkretisierung der Jugendbegegnungen weitergehen.

Alexander Daum