Komm mit uns auf eine unvergessliche Reise nach Marokko!

Die Solijugend hat schon seit vielen Jahren partnerschaftliche Beziehungen
zur marokkanischen Jugendorganisation AMEJ – Association Marocaine
pour l‘Education de la Jeunesse (Marokkanischer Verband für die Bildung der
Jugend), mit der wir auch bei dieser Reise zusammenarbeiten.

Auf unserer Reise in Marokko mit Ausgangspunkt in der Hauptstadt Rabat
wird es Gelegenheit geben, den orientalischen Zauber verschiedener Städte
und die Schönheit vielfältiger Landschaften kennen zu lernen und sich mit
marokkanischen Jugendlichen über das Leben Jugendlicher in den beiden
Kulturen, über Träume und Zukunftsperspektiven auszutauschen.

Die Reise findet findet vom 13. bis 26. August statt.
Alter: 16 bis 26 Jahre. Französisch-Kenntnisse wären schön, sind aber keine
Bedingung für die Teilnahme.

Unseren Flyer mit allen wichtigen Informationen findest du hier.

Anmelden kannst du dich hier.

Wir freuen uns auf dich!

Europäische Jugend im Austausch: Freiwillig & Grenzenlos! – Unser Projekt Trialog 4.0 kann starten!

Die Solidaritätsjugend ist in der Relation zu ihrer Verbandsgröße der Jugendverband in Deutschland mit den intensivsten internationalen Jugendkontakten in Europa, zu Russland und Nordafrika. Wir organisieren seit vielen Jahren internationale Jugend- und Fachkräftebegegnungen im außerschulischen Bereich und leisten zudem -weitgehend ehrenamtlich- Unterstützung beim Aufbau von gegenseitigem Jugendaustausch und Jugendstrukturen in Nordafrika und seit dem Jahr 2012 auch auf dem Westbalkan.

Zur Unterstützung dieser Prozesse werden im Rahmen des Kinder- und Jugendplanes (KJP) als bundespolitischem Förderinstrument neue jugendpolitische Herangehensweisen ab 2017 mit Hilfe konkreter Projektförderungen entwickelt und verstetigt. Aus diesem Innovationsfond des Bundesjugendministeriums für Projekte in der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit im Handlungsfeld Internationale Jugendarbeit realisieren wir das neue trilaterale Projekt „Trialog 4.0 – Europäische Jugend im Austausch: Freiwillig & Grenzenlos!“.

Projektträger ist dabei der Bundesverband der Solidaritätsjugend Deutschlands, Projektpartner der Landesverband Solijugend Bayern, in Slowenien die NGO Zavod Horus, im Kosovo der Verein Youth for United Europe.

 

Projektidee und Rahmen

Das Projekt entsteht als Initiative – aufbauend auf den Ergebnissen und Erfahrungen des Vorgängerprojektes – innerhalb des daraus entstandenen trilateralen Netzwerkes der Jugendarbeit in Bayern, Slowenien und dem Kosovo. Die konkrete Projektidee wurde im Rahmen einer gemeinsamen Zukunftswerkstatt beim abschließenden Austausch der Partner_innen in Pristina im Frühjahr 2016 erarbeitet. Den Initiator_innen geht es darum, Erfahrungen und Selbstverständnis von Jugendarbeit in allen drei Ländern jeweils für die anderen Länder und für Aktive aus der Jugendarbeit erfahrbar zu machen und hierfür nachhaltige Strukturen aufzubauen.

Dazu sollen neben dem schon etablierten Jugendaustausch konkret Hospitationsmöglichkeiten und Praktika für Jugendliche und junge Erwachsene aus dem Kosovo und aus Slowenien in der bayerischen Jugendarbeit angeboten werden. Auf diese Weise werden praktische und politische Erfahrungen gesammelt, was Jugendarbeit aus der Zivilgesellschaft heraus bewirkt. In jedem der drei Länder sollen vor Ort Informationszentren für die Entwicklung der Freiwilligenangebote, der Anwerbung von Teilnehmenden und der Information über Jugendarbeit in den anderen Ländern entstehen. In Bayern wird hier zudem auf Seiten der Jugendarbeit der Bayerische Jugendring zusätzlich das Projekt mit Erfahrung und Kontakten unterstützen.

 

Jugendbeteiligung

Partizipation spielt im neuen Trialog-Projekt eine hervorgehobene Rolle. Waren im Vorgängerprojekt in den beiden Ländern Kosovo und Slowenien die Strukturen noch stark von professionellen Pädagog_innen aus Schule und beruflicher Bildung getragen, sollen die Aktivitäten in diesen beiden Ländern dort im Folgeprojekt von Jugendlichen selbst übernommen werden. Die Ansprache der Jugendlichen erfolgt über die verbandlichen Strukturen, bzw. durch die selbstorganisierten Strukturen der beteiligten Jugendlichen in allen drei Ländern.

Projektziel ist ein Netzwerk jugendlicher Mobilitätsbotschafter_innen, das weitgehend von Jugendlichen auf verbandlicher Ebene selbst entwickelt und aufgebaut wird.

53. Internationalen Jugendbegegnungen

Packt eure Koffer und seid dabei – 9 Tage, Musik, Spaß, Kultur, interessante Workshops und eine weltoffene Atmospähre. So eine internationale Jugendbegegnung bringt in den ersten Tagen verdammt viele Eindrücke – verschiedene Kulturen, andere Sprachen, verschiedenste Nationen treffen aufeinander – es dauert erst einmal, sich zu akklimatisieren und einzufinden. Doch hat man das erst einmal hinter sich, dann überkommt einen das Gefühl von Stärke, Selbstsicherheit und Zufriedenheit. Also nicht lange überlegen, sondern gleich anmelden.  Unseren Flyer findest du hier!

Für Informationen und Anmeldungen wende dich an die Bundesgeschäftsstelle: E-Mail: bgst@solijugend.de oder Telefon: 069 – 852094

Nordafrika-Türkei-Konferenz 2017

Vom 28. April bis zum 2. Mai fand in Offenbach unsere Nordafrika-Türkei-Konferenz statt

Getreu nach dem Motto „Wir machen uns fit für die Zukunft der internationalen Jugendbegegnungen!“ widmete sich die Konferenz dem Ziel, die Zusammenarbeit zwischen unseren Organisationen zu verstärken und dadurch einen positiven Beitrag zur Freundschaft zwischen Europa und seinen nordafrikanischen und türkischen Nachbarn zu leisten.

Teilgenommen haben, neben Mitgliedern der Solijugend, die Direktorin der Fachstelle für internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik (IJAB) Frau Marie-Luise Dreber, die stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Bundesjugendrings (DBJR) Frau Miriam Wolters und Fachkräfte unserer Partnerorganisationen Association Marocaine pour l’Education de la Jeunesse (AMEJ, Marokko), Association pour le Loisirs de l’Enfance et de la Jeunesse (ALEJ, Algerien), Gençlik Servisleri Merkezi (GSM, Türkei) und We love Sousse (Tunesien).

Themen der Konferenz waren unter anderem Rahmenbedingungen und Fördermöglichkeiten für den internationalen Jugendaustausch und Wirkungen und Herausforderungen internationaler Jugendbegegnungen, aber auch die politische Situation in den jeweiligen Ländern. Darüber hinaus wurde den Teilnehmer_innen die Möglichkeit gegeben, gemeinsame Aktivitäten für 2018 zu planen und sich in bilateralen Gesprächen zu vernetzen.

Die Ergebnisse der Konferenz wurden mit Hinblick auf drei Fragen formuliert: Was wollen wir? Was erleben wir? Was brauchen wir, um fit für die Zukunft der internationalen Jugendbegegnungen zu sein?

Was wir wollen? Internationale Jugendbegegnungen, die Toleranz, Offenheit und Freundschaft schaffen. Was wir dazu brauchen? Gute Partnerschaften, viel Engagement und die richtigen Rahmenbedingungen: Visaerleichterungen, entsprechende Förderung und eben regelmäßige Begegnungsmöglichkeiten zwischen Fachkräften – wie diese Konferenz.